Heute lass ich in der Zeitung, das man sich am Wochenende zum Tanzen und Chillen in Ferropolis getroffen hat. Wer es nicht weiß, Ferropolis ist die angesagteste Freiluft Konzertbühne Sachsen-Anhalts. Zwischen riesigen Kohlebaggern und Abraumhalden jagt ein Konzert das andere und es sind nicht nur unbekannte Bands die da spielen.
Was mich an dem Artikel wieder einmal nervt, ist dieses englische Gequatsche, welches immer öfter von den Schreiberlingen unserer Presse oder im TV den deutsche Normalbürger um die Ohren gehauen wird. Wir entspannen uns heutzutage nicht mehr, wir chillen! Wir wohnen auch nicht mehr in einer Dachgeschosswohnung, wir wohnen jetzt im Loft! Und wer geht heute schon noch einkaufen. Schoppen klingt doch viel cooler.
Vorreiter dieses Schwachsinns ist wiedermal mein Lieblingssender RTL, der diese "Sprache" schon seit Jahren in seinen vor qualitativ niedrigen Niveau strotzenden Serien pflegt. Ihr kennt sie sicher ;o) "GZSZ" oder "unter uns" :o))), um nur einige zu nennen. Die öffentlich Rechtlichen lassen sich da natürlich nicht lumpen und ziehen im Bereich Schwachsinn nach und mit "Sturm der Liebe" sogar vorbei :o). Bravo ARD! Ihr könnt das auch aber das ich dafür GEZ bezahlen soll ist eine Frechheit. Ihr müsstet mir Schmerzensgeld zahlen und das nicht zu knapp.
Warum sich nun die Mitteldeutsche Zeitung da mit reinhängt, entzieht sich meinem Verständnis. Eigentlich verbietet ja schon der Name der Zeitung, "Mitteldeutsch", das man aus der deutschen Sprache ein englisches Kauderwelsch macht. Aber jut, ich versteh die Schreiberlinge schon, schließlich muss man Hipp sein damit man nicht eines Tages Out ist und das Blatt kann sich ja umbenennen in "Central German newspaper" dann würde es passen :o))).
Euch allen ne jute Woche ...BS ;o)